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Newsletter 3-2018 erschienen

Kurz vor Weihnachten ist der Newsletter 3-2018 erschienen. Darin berichten wir über eine Gänsejagd an der Radenhäuser Lache, über den Stand der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Hessen und das 18. Wasserforum in Gießen, über Geld für die Brugwaldmoore, über den Schutz und die Wiederansiedlung der Aufrechten Weißmiere im NSG Kehna, über den Preis des Bundesumweltministerums an den Landkreis für seine Strategie Bürgerdialog Biodiversität und darüber, dass das Vorhaben einer Tankstelle nahe Radenhausen nicht weiter verfolgt wird. Sie können den Newsletter hier [5.224 KB] herunterladen.

Landesnaturschutztag 2018

Der diesjährige Landesnaturschutztag stand unter dem Motto ‘Insektensterben! Und jetzt? - Wissenschaftlicher Sachstand und Wege aus der Biodiversitätskrise im Offenland’. Die Vorträge beschäftigten sich mit allgemeinen Ursachen für den Insektenschund v.a. im Grünland, zeigten anhand von Beispielen den Wandel in der Insektenfauna einiger Regionen auf und berichteten über Aktivitäten zum Schutz der Insekten und zum Stopp des allgemeinen Artenrückgangs im Offenland. Vertreter des Sachverständigenrats und des wissenschaftlichen Beirats für Biodiversität und genetische Ressoucen beim BMEL erläuterten ihre Stellungnahme: Für einen flächenwirksamen Insektenschutz. Die Tagung war, wie schon die vorhergehenden, gut besucht, was auch an dem aktuellen Thema gelegen hat.

Neue Tafeln für die Wacholderheide

Unser Projekt Wacholderheide Langendorf liegt direkt am Hessenradweg R 6, der von vielen Radfahrern genutzt wird. In den letzten Jahren hatten wir unser Faltblatt bereits an einem Eckpfosten zum Mitnehmen ausgelegt. Um jedoch etwas auffälliger über unser Projekt zu informieren, haben wir zwei Tafeln erstellt, die in der nächsten Zeit am Projektgebiet aufgestellt werden. Eine Tafel informiert über das Projekt und seine Entstehung, die zweite Tafel über das Weidemanagement. Es ist geplant, noch eine dritte Tafel zu den Tieren und den ökologischen Ansprüchen sowie der Bedeutung für Multi-Spezies-Weidesysteme zu erstellen.



Newsletter 2-2018 erschienen

Unser Newsletter 2-2018 ist erschienen. Er berichtet über den Niedergang der Kiebitze im Landkreis, über die Ergebnisse eines Verbändegesprächs mit dem RP Gießen, über Neuigkeiten in unserem Weideprojekt auf der Langendorfer Wacholderheide (Beitrag in der hessenschau, Molly und ihr Kalb, neue Infotafeln, Besuch der AG Biodiversität und Landwirtschaft im Landkreis), über unsere Teilnahme am Tag der Landwirtschaft und über das Interesse an unserer diesjährigen Exkursionsreihe. Sie können den Newsletter hier [2.247 KB] herunterladen oder ihn auch hier abonnieren.

Neuer Zaun an unserer Blänke im Ohmbecken

Er war in die Jahre gekommen und nicht mehr standfest, der Zaun um unsere Blänke zwischen Großseelheim und Niederwald. Damit die Weidetiere unseres Pächters nicht ausbrechen, haben wir nach Pfingsten zusammen mit dem Zaunbauer und unserem Pächter den Zaun teilweise erneuert. Jetzt hält er wieder, eine Garantie von 10 Jahren wird gegeben.


Wacholderheide Langendorf in HR 3

Im Rahmen der Hesenschau und ihrer Serie 'Dolles Dorf' wurde am Himmelfahrtstag Langendorf aus der Lostrommel gezogen Noch am gleichen Abend besprachen das Fernsehteam des HR mit den Langendorfer Bürgern, was am nächsten Tag gefilmt werden sollte. Da blieb es nicht aus, dass auch unser Projekt 'Wacholderheide Langendorf' ein Thema wurde. Das während des ganzen Freitags gesammelte Fimmaterial wurde am Folgetag gesichtet und für einen 5-minütigen Film zusammengeschnitten. Am Samstag, 12. Mai präsentierte dann die Hessenschau das 'Dolle Dorf Langendorf' mit verschiedenen Aktivitäten der Bürger und einem kleinen Bericht über unser Projekt. Die Weidetiere wurden dabei gut in Szene gesetzt und auch unser AK-Leiter, Gerhard Wagner hatte Gelegenheit kurz über das Projekt und seine Ziele zu informieren. Ein insgesamt gelungener Film. Der Bericht kann unter der Adresse https://www.hessenschau.de/tv-sendung/dolles-dorf-langendorf,video-61952.html noch einmal angesehen werden.

Newsletter 1 - 2018

Unser neuer Newsletter berichtet von Störchen, Kiebitzen, neuartigen Infotafeln, vom Landesnaturschutztag, von der Stromautobahn 'Südlink', von einem neuen Film über die Landwirtschaft im Landkreis und aus unseren Projekten. Sie können ihn hier [3.100 KB] herunterladen (März 2018).

Storchenhorst am Plastikstorch

Wie wir bereits im Dezember 2017 berichteten, hatte die DB die Storchenhorste, die auf der DB-Leitung von den Vögeln errichtet worden waren, entfernt, um die Stabiltität der Masten zu erhalten. Als Abschreckung hatten die DB-Mitarbeiter auf beiden Seiten der Traversen jeweils einen Plastikstorch aufgestellt. Dieser Plastikstorch übte eine magische Anziehungskraft auf die zurückkehrenden Storchenpaare aus. Ob es das gleiche Paar wie 2017 ist oder ob ein neues Paar gefallen an der Traverse mit dem Plastikstorch gefunden hat, ist unbekkannt. Auf jeden Fall hat ein Storchenpaar seinen Horst um den Plastikstorch auf der traverse des DB-Mastes an der Lache gebaut. Vielleicht auch in Ermangelung einer noch nicht errichteten Ersatzplattform... (März 2018)?

Kälteeinbruch hindert Zugvögel am Weiterflug

Die winterliche Witterung in den letzten Wochen und Tagen hat den Frühjahrszug vor allem von Kiebitzen, Ammern und Drosseln gestoppt. Überall in der Landschaft rasteten kleinere Trupps von Wacholder-, Sing- oder Rotdrosseln und Rohrammern. Und auch Kiebitze fanden sich plötzlich an Stellen im Landkreis, an denen nie vorher diese Art beobachtet wurde. Zwar waren kleinere Trupps bis 100 Tiere an den bekannten Raststellen im Amöneburger Becken zu sehen, es wurden auch ehemalige Rastplätze, z.B. in Lahntal, nahe dem Chausseehaus bei Bürgeln oder im südlichen Lahntal, aufgesucht. Einzelne Tiere rasteten weitab jeglicher bisher bekannter Rastplätze, so z.B. am Ortsrand von Halsdorf, auf einer kleiner Wiese an der B 3 nahe Schönstadt, auf zwei Wntergetreidefeldern nahe Rauschenberg-Albshausen, auf verschiedenen Nasswiesen im Wohratal bei Halsdorf, Ernsthausen und Rauschenberg usw. Der Spuk dauerte nur wenige Tage. Schon gestern waren die Tiere weitgehend in ihre Brutgebiete weiter gezogen (22.03.2018).

Veranstaltungskalender 2018 erschienen

Für 2018 hat der AK Marburg-Biedenkopf wieder einen Veranstaltungskalnder in Druckversion herausgegeben. Das Veranstaltungsprogramm 2018 steht unter dem Motto 'EntdeckerTouren zur biologischen Vielfalt'. Die einzelnen Exkursionen führen zu Gebieten unterschiedlicher Lebensräume: Wald, Moore, Fießgewässer, Stillgewässer, Grünland unterschiedlicher Ausprägung etc. Es wird versucht, die jeweilige biologische Vielfalt zu beleuchten, die Gefährdungen oder Schutzmaßnahmen der Lebensräume darzustellen und ggf. positive Entwicklungen der letzten Jahre zu erkennen. Das Faltblatt liegt jetzt vor, kann aber auch hier [305 KB] als pdf-Datei heruntergeladen werden. Sollten Sie Interesse an einer Exkursion oder an anderen Veranstaltungen haben, schauen Sie bitte vorher auf unsere Homepage unter TERMINE, da ggf. witterungsbedingte Ausfälle oder Änderungen dort angezeigt werden. Wir werden auch Veranstaltungshinweise in der Tagespresse vor den jeweiligen Veranstaltungen veröffentlichen lassen (Februar 2018).

Neuartige Infotafeln im Amöneburger Becken

Erstmals in Hessen können Vogel-Beobachtungen per QR-Code direkt im Beobachtungsgebiet abgerufen werden.

Seit dem Jahr 2011 ist es möglich, die Beobachtungsdaten, die vogelkundlich Interessierte erfassen, auf der Internetplattform ornitho.de einzutragen, um sie so einem großen Interessentenkreis zugänglich zu machen, statt sie im privaten Notizbuch verschwinden zu lassen. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf wurden bislang bereits 100.000 Beobachtungen von weit mehr als 100 Melderinnen und Meldern über ornitho.de erfasst. Die große Anzahl gemeldeter Vogelarten und -daten macht diese auch einer statistischen, wissenschaftlichen Bearbeitung zugänglich. Eine schnelle Möglichkeit, sich vor Ort über ein Beobachtungsgebiet, wie hier das Amöneburger Becken, und die jüngst beobachteten Vogelarten zu informieren, bietet ein spezifischer QR-Code, über den man mittels internetfähiger Geräte (Smartphone, Tablet o.ä.) die auf ornitho.de gemeldeten Beobachtungen ohne Anmeldung einsehen kann.

Die ersten Gebiete in Hessen, für die solche QR-Codes auf kleinen Tafeln an exponierter Stelle im Gelände angebracht werden, sind das NSG Brießelserlen, die Lache Radenhausen und der Hochwasserschutzdamm bei Niederwald. Beteiligt an der Erstellung der Codes waren die Betreiber und Regionalkoordinatoren der Internetplattform ornitho.de, die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V., deren Mitglieder seit vielen Jahren die Entwicklung der Vogelwelt im Amöneburger Becken dokumentieren, die Stadt Kirchhain und das Naturschutz-Informationszentrum Amöneburg. Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier. [498 KB] Die OP berichtete [383 KB] ausführlich über das Thema (Januar 2018).


Beteiligte an der Schilderaktion von rechts: Gerhard Wagner (HGON), Inga Hundertmark (HGON), Robert Cimiotti, Astrid Wetzel (NIZA). Es fehlt witterungsbedingt der Regionalkoordinator für Marburg-Biedenkopf Dominic Cimiotti (HGON)


Storchenhorste an der Lache entfernt

Wie bereits im Newsletter 2-2017 angekündigt, sind am Nikolaustag die Storchenhorste auf der Hochspannungsleitung der DB an der Lache entfernt worden. Ob es eine gute Idee ist, stattdessen einen Plastikstorch auf der Leitung zu installieren.....?

Der Jahresbericht 23/24 - 2004/05 wurde nicht mehr gedruckt. Teil 1 - Artikel können Sie hier [1.438 KB] als Digitalversion herunterladen.

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